Kein eigener Vergleich für Verbraucher mehr möglich-Transparenz sollte anderes aussehen!

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Seit 2017 sind Versicherungsgesellschaften verpflichtet, dem Kunden die Ablaufwerte seiner Versicherung wie z. B. eine Rentenleistung ab 67 Jahren vereinheitlicht und übersichtlich darzustellen.

 

Ziel des Gesetzgebers war es Informationen für ein Produkt wie einer Rentenversicherung so zu vereinheitlichen, damit der Bürger bei allen Gesellschaften einfach vergleichen können soll. Aber nicht nur das neue  Produktinformationsblatt, welche für Riester Rente eingeführt wurde, führt Verbraucher in die Irre. Auch unterschiedlichste Arten von Modellrechnungen sind unter den Versicherungen erlaubt.


Undurchsitige Geldanlage: Wie werden Ihre Beiträge eigentlich angelegt?

Wenn Sie etwas in einer Rentenversicherung ansparen ist es wichtig zu wissen, ob Ihr Guthaben festverzinslich mit nur 0,9% Zinsen(2019) angelegt wird, oder ob die Gesellschaft Ihre Beiträge in einem Aktienfonds investiert.

Kapitalbildene Rentenversicherung:  In diesem Fall werden Ihre Beiträge nur mit einem garantierten Zinssatz angelegt.

Fondsgebundene Rentenversicherung mit Überschüssen in Fonds: Haben Sie eine eine garantierte Verzinsung gewählt, wo nur die sogenannten Überschüsse in einem Fonds gespart werden, muss die Gesellschaft dieses Guthaben absichern und kann nur sehr geringe Anteile Ihres Beitrags in einem Fonds invesiteren.  Wird Ihnen dann die zugesagte spätere Rente aber so hochgerechnet, alsoob sich der Beitrag vollständig z.B. mit 6% verzinsen würde, erhalten Sie folglich sehr viel weniger Rente als Ihnen versprochen wurde.

Fondsgebundene Rentenversicherung: Wählen Sie aber geringere Garantien, kann die Gesellschaft erheblich mehr Anteil vom Beitrag in einem Fonds invesiteren, legt aber auch hier einen Teil garantiert an.

Dies führt dann dazu, dass Sie meinen weniger Rente zu erhalten als in dem 2. Modell, obwohl beim 2. Modell rein mathematisch eine geringere Rente zu erwarten ist.

 


Es dürfen also 3 verschiedene Varianten für die Darstellung von Ablaufwerten verwendet werden!

1. Muster-Produktinformationsblatt

Strikte Vorgaben des Gesetzgebers verpflichten alle Gesellschaften gleichermaßen dazu Kriterien zur Berechnung dieser Werte einzuhalten.  Hier gibt es für eine Versicherung keinen Spielraum bessere Werte anzugeben, um vermeidlich besser zu sein als die Konkurrenz. Also eine wirkliche Vergleichsmöglichkeit für den Verbraucher zwischen den Anbietern.

2. Individuelle Musterberechnung PIB

Hier sind die Kriterien zur Berechnung der Ablaufwerte vereinfacht. Darin kann die eine oder andere Versicherung Ablaufwerte bereits besser beeinflussen, als diese tatsächlich sind. Dies führt dazu, dass die eine Gesellschaft vermeidlich mehr Ablaufleistungen für den Kunden darstellen kann, obwohl diese Gesellschaft vielleicht doch etwas schlechtere Werte hat als ein Mitbewerber.

3. Hochrechnungen für das allgemeine Produktangebot bzw. die Modellrechnungen

Bei dieser Darstellung von Ablaufwerten kann eine Versicherung viele mathematische Tricks nutzen, um sich erheblich besser zu stellen als die Konkurrenz.
Dies birgt die größte Gefahr ein falsches Produkt zu wählen, weil sich die Ablaufwerte oder Renten dieser Gesellschaft dann viel besser anhören als bei Mitbewerbern.

 

Also dürfen die Versicherungsgesellschaften seit 2017 zwischen allen drei Varianten wählen, wie sie die Ablaufwerte dem Kunden letztendlich darstellen. Dadurch nutzen die Gesellschaften jede Möglichkeit, um sich trotzdem kosmetisch als die vermeidlich bessere Gesellschaft darzustellen. 

 Ob dies im Sinne des Verbrauchers ist, sei dahin gestellt!

 


Ein weiterer Punkt: Rentenfaktor & Treuhändlerklausel

Sie erhalten im Alter eine bestimmte mtl. Rente je 10.000€ Guthaben schriftlich garantiert. Bei vielen Anbietern enthalten die Versicherungsbedingungen aber eine sogenannte Treuhändlerklausel. Diese Klausel erlaubt es den Gesellschaften diese Rente trotz der schriftlich zugesagten Rentengarantie diese zu senken, falls die wirtschaftliche Lage gerade mal nicht so toll sein sollte.

 


Fazit: Seit 2017 können Sie keine Gesellschaften mehr vergleichen. Besonders nicht über Internetportale. Man muss immer betrachten, wie das Geld für den Kunden wirklich angelegt wird und ob sich das Guthaben, wegen Beitragssicherheiten im Vertrag, überhaupt richtig und effektiv genug vermehren kann.                                                        

Achtung: Vergleichsprogramme im Internet wie Check24 erkennen nicht den Unterschied, welche dieser Informationen an den Kunden weiter gegeben werden. Auch unterscheidet Check24&Co. nicht zwischen einem Vertrag mit oder ohne eine Treuhändlerklausel. Somit hängt eine lebenswichtige Entscheidung davon ab, dass Ihnen irgendwelche Werte angezeigt werden, worauf die Kaufentscheidung des Produktes getroffen wird.

Deswegen können Sie Produkte nur noch vergleichen, indem man die unterschiedlichen Anlagemodelle der Gesellschaften herausfindet und an seine Wünsche & Ziele und vor allem an die eigene Risikobereitschaft anpasst.

Nicht alles ist Gold was glänzt! Verkommt die Berufsunfähigkeitsversicherung zur falschen Geldanlage?

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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Sparanlage oder sogar als zusätzliche Rentenvorsorge! Kann DAS gut gehen und lohnt sich das wirklich? Vermögensberater oder Vermittler von Versicherungsprodukten suggerieren durch ein kompliziertes Konstrukt aus Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherungen eine tolle Sparanlage und stellen sich als der „vermeintlich“ bessere Berater dar. Aber was steckt wirklich dahinter?


Aber zuerst einmal wozu dient denn diese Berufsunfähigkeitsversicherung eigentlich?

Dieses Versicherungsprodukt ist dazu gedacht Ihr mtl. Einkommen abzusichern, wenn Sie wegen einer Krankheit oder einem Unfall dauerhaft den Beruf nicht mehr ausüben können (von dauerhaft redet man, wenn es länger als 6 Monate dauert). Sie erhalten dann eine mtl. Rentenleistung von einer Versicherung für die Dauer der Erwerbsunfähigkeit, denn Ihr Arbeitgeber wird bei Krankheit Ihr Einkommen nur 6 Wochen weiter bezahlen. Der Staat bezahlt Ihnen nur knapp 35% des Einkommens, sollten Sie weiterhin dauerhaft weniger als 3 Stunden arbeiten können.

Dazu noch eine sehr wichtige Information! Wenn Sie der Grafik folgen erkennt man, wieso eine BU-Versicherung nicht nur die wichtige Altersvorsorge absichert, sondern gleichzeitig Kosten bei der Pflegevorsorge senkt.

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Nun möchte eine Versicherung zur Absicherung Ihres Berufes einen gewissen mtl. Beitrag. Dieser  kann sehr variieren, je nach Anstrengung und körperlicher Tätigkeit. So ist der Beitrag eines Dachdeckers teurer als von einem Büroangestellten. Mit diesem Beitrag erwirtschaftet die Gesellschaft Gewinne, weil Teile der Beiträge aller Versicherten nun angelegt werden.

Aber eine gute Nachricht für Sie: An diesen Gewinnen möchte die Gesellschaft Sie auch beteiligen!

So können Sie also entweder den Beitrag der BU-Versicherung mit dieser Überschussbeteiligung senken und mtl. weniger bezahlen oder Sie lassen diese Überschüsse in einen eigenen Fonds investieren. Sie sollten auch noch unbedingt wissen, dass diese Überschüsse nicht garantiert sind. Erwirtschaftet also eine Gesellschaft weniger Gewinne, wie es in 2017 aufgrund einer lang anhaltenden Niedrigzinsphase der Fall war, kann sich der verminderte Versicherungsbeitrag plötzlich auch ändern und teurer werden! Darauf komme ich später aber noch mal zurück.

Und genau bei der Auswahl der Anlageform der Überschüsse scheiden sich die Geister – sofortige Beitragsreduktion des mtl. Beitrages oder Überschussanlage in Fonds?

Mein Standpunkt dazu ist folgender: Vorausgesetzt, man kann sich den vollen Beitrag  einer BU wirtschaftlich leisten, sollten die Überschüsse grundsätzlich in Fonds innerhalb dieser BU-Versicherung angelegt werden. Sie erhalten dabei 2 wichtige Vorteile:

  1. Sie erhalten im Leistungsfall, also wenn Sie dauerhaft krank werden und eigentlich nur die vertraglich garantierte Rente (z. B. 1.000€) erhalten würden, zusätzliche Anteile des parallel angesparten Fondsguthabens ausbezahlt. Dies kann in den ersten Jahren weniger sein und in den späteren Jahren mehr sein, allerdings genau dann, wenn Sie älter und körperlich gebrechlicher werden. Aber genau diese zusätzliche mtl. Rentenleistung, gleicht dann höhere Lebenshaltungskosten wie z. B. gestiegene Mieten ect. wieder etwas aus. (Hinweis: Eine Anpassung der BU-Rentenleistung an die Inflation kann man auch über eine sogenannte Dynamik des Beitrages vereinbaren. Allerdings werden dann Ihre Beiträge später sehr teuer, da diese jährlich um 2%-3% ansteigen).
  2. Werden Sie während der versicherten Dauer bis zum Renteneintritt nicht krank, erhalten sie das angesparte Guthaben des Fonds steuerfrei. Dies dient in meinen Augen in erster Linie NICHT dem Kapitalaufbau, sondern vielmehr dem Vorteil, dass Sie einfach einen Teil ihrer Beiträge zurückerhalten. Weiterhin sehe ich dann diese steuerfreie Auszahlung eher als einen Bonus zu Ihrer eigentlichen Rentenvorsorge an. Während Sie sich bei der Altersvorsorge darauf konzentrieren können Altersarmut zu bekämpfen, sichert eine BU-Versicherung die private Vorsorge gegen einen möglichen Verlust ab. Weiterhin können Sie mit dieser Auszahlung entweder bislang nicht finanzierbare Wünsche im Alter bezahlen, wie z. B. Restkosten für die eigene Immobilie oder teure Urlaubsreisen. Die eigentliche Altersvorsorge zur Absicherung Ihres Lebensstandards im Alter bleibt dabei völlig unberührt.

Somit bildet die Gehaltsabsicherung für mich DEN primären Baustein für die Absicherung der zusätzlichen Altersvorsorge aber nicht einer fingierten Sparanlage!


An den folgenden Beispielen sehen Sie, warum ich noch folgenden Rat mit auf den Weg geben möchte:
Bitte behalten Sie stets die Aufgabe der Produkte im Blick. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dient dem Schutz Ihres Einkommens und nicht ausgeklügelten Finanzmodellen, wodurch irgendwann eventuell dieser Schutz gefährdet werden könnte. Verlieren Sie diesen Schutz, setzten Sie damit direkt Ihre Altersvorsorge und die Lebensqualität der Familie aufs Spiel. Geht diese Altersvorsorge aufgrund finanzieller Schwierigkeiten durch die fehlende BU Absicherung verloren, vergrößern sich dann auch noch Pflegekosten für die Familie.
Wer nun weiter lesen möchte, hier 2 Vorschläge von Beratern, denen ich eher kritisch gegenüber stehe aus o.g. Gründen!

 

Wer nun weiter lesen möchte, hier 2 Vorschläge von Beratern, denen ich eher kritisch gegenüber stehe aus o.g. Gründen!


Die erste abenteuerliche Ansicht eines Vermittlers lautet dazu wie folgt: Bei mir profitiert der Kunde mehr und dazu spart er noch in eine Riester-Rente, in der mehr Kapital raus kommt, als wenn er Überschüsse in der BU-Versicherung anlegt!

Was meint er also damit? Er rät dem Kunden zunächst dazu, die Überschüsse als sofortige Beitragsreduktion zu nutzen und nicht anzulegen. Dann rät er dazu den verminderten Beitrag in eine Riester-Rente zu investieren.

Schauen wir uns an was ich oben gesagt habe und was das für Sie bedeuten würde:

  • Sie hätten tatsächlich gut 1/3 – 1/4 weniger Beitrag für Ihre BU-Versicherung
  • eventuell wird etwas mehr Kapital angespart, steht aber nicht als Einmalzahlung zur Verfügung, wie die steuerfreie Auszahlung der BU.
  • die Riester-Rente ist in 1. Linie gar keine Kapitalanlage, sondern eine Rentenversicherung.
  • dieser BU-Nettobeitrag ist nicht garantiert und kann steigen, wodurch Sie plötzlich für die BU und die Riester-Rente mtl. mehr bezahlen, als bei meiner Empfehlung. Also wäre dies finanziell eine große Unbekannte für Sie.
  • enthält die Riester-Rente eine Beitragsdynamik, zahlen Sie mehr Beiträge gegenüber den Beiträgen nur für eine BU-Versicherung.
  • Sie erhalten keine erhöhte BU-Rentenleistung, welche den Lebensstandard bei einem BU-Leistungsfall anpasst. Sie erinnern sich? Dazu hatte ich dringend geraten, wegen steigenden Mieten usw.
  • die Anpassung der BU-Rentenleistung an die Inflation, sollte nun bei diesem Kollegen eventuell über den Beitrag geschehen oder Sie haben eine Versorgungslücke in 10–20 Jahren bei der Einkommenssicherung. Sie erinnern sich wieder? Die Beiträge werden wegen 2-3% jährlicher Erhöhung(Dynamik) ins Unermessliche steigen, was dann den Versicherungsschutz gefährden kann.
  • dieser eingesparte Beitrag bei der BU wird nun von dem Kollegen in eine Riester-Rente investiert. Dies bildet zunächst zusätzliches Kapital, weil staatliche Förderungen hinzukommen. (Nun müssen Sie wissen, dass bei einer Riester-Rente wegen benötigten Sicherheiten nur ein sehr geringer Anteil dieses Beitrages in Fonds angelegt werden dürfen ca. 15-20% des Beitrages). Dieses Guthaben in der Riester-Rente kann sich somit viel schlechter entwickeln bzw. verzinsen, wie die eigentliche Anlageform in der BU, wo diese Überschüsse vollständig zu 100% in dem Fonds gespart werden.
  • die Auszahlung der Riester-Rente ist nicht steuerfrei wie die BU-Auszahlung im Alter. Ihnen wird also dazu geraten von einer steuerfreien Anlageform in eine zu 100% versteuerte Anlageform zu investieren.
  • nur einen geringen Teil der Riester-Rente können Sie sich auszahlen lassen, da der Großteil der Zahlung eine Rentenleistung sein muss.
  • Sie zahlen evtl. weniger Beitrag in die Riester-Rente als sie müssten (4% vom Jahres Brutto). Somit wird Ihnen suggeriert, dass Sie alle Förderungen erhalten die evtl. gar nicht oder nur anteilig gezahlt werden.
  • Sie schließen einen 2. Versicherungsvertrag ab, der zusätzliche Gebühren und Provisionen enthält.

Sie merken sicherlich jetzt schon, wie die BU zweckentfremdet und zu einer falschen Altersvorsorge wird. Wissen Sie noch? Ich rate dazu die BU nur als Absicherung des Einkommens zu sehen, welche die Altersvorsoge und den Lebensstandard absichert und dazu noch einen zusätzlichen Bonus enthält. Mehr nicht! Anhand der aufgezeigten Unterschiede sollten Sie aber selber urteilen, was Ihnen wichtiger wäre und ob das nicht doch Augenwischerei ist, was die eigentlichen Ziele der einzelnen Produkte für Sie sehr unübersichtlich werden lässt.

 

Nun eine 2., noch viel abenteuerlichere, Aussage eines „sogenannten“ Vermögensberaters: Wenn man eine Person nur bis zu einem Alter von 63 statt bis 67 Jahren versichert, spart man erhebliche BU-Beiträge ein, weil die versicherte Risikodauer kürzer und damit viel günstiger ist. Diese Ersparnis kann man dann parallel in eine private Rentenversicherung einzahlen mit 10% Dynamik und bekommt rund 100.000€ Kapital raus. Für den Fall das man Berufsunfähig wird zwischen 63 und 67 kann man dieses Kapital dann verwenden und das Restguthaben im Alter ausgeben.

Schauen wir uns auch diese Information einmal genauer an:

  • Die Aussage stimmt mathematisch und sie könnten profitieren. Aber zu welchen Risiken die damit verbunden sind?
  • Das Guthaben von 100.000€ wird unter der Voraussetzung einer bestimmten nicht garantierten Verzinsung angepriesen. Was bedeuten kann, dass viel weniger Kapital angespart werden könnte als versprochen. Und wie oben bereits erwähnt steht auch hier die Frage im Raum, wie wird denn das Geld wirklich angelegt? Gibt es im Rentenversicherungsvertrag Sicherheiten, welche die Beiträge garantieren (dann zu Lasten der versprochenen Rendite), oder wird zu 100% das Geld in einen Fonds investiert? Fehlen bei der reinen Fondsanlage aber die nötigen Sicherheiten, kann es auch zu einem Totalverlust an der Börse kommen, wodurch die Absicherung des Einkommens zwischen 63 und 67 höchst gefährdet sein würde. Genau dann, wenn sie älter und gebrechlicher sind.
  • Wie sieht es mit dem Vertrag aus, wenn die Person einmal Hartz4 wird? Die BU ist davor geschützt. Ebenso die dort angesparten Überschüsse. Die Rentenversicherung müsste man eventuell auflösen, womit die letzten 4 Jahre der Einkommenssicherung abermals auf dem Spiel stehen würden.
  • Kann man sich überhaupt 10% Dynamik über die ganze Dauer leisten? Aber selbst wenn, spätestens ab der 3.-4. Beitragserhöhung zahlen Sie unter dem Strich, ebenso wie im oben genannten Beispiel, mehr Beiträge als bei meiner Empfehlung.

 

Ich könnte jetzt so weiter machen, aber eines ist doch klar an diesen beiden Beispielen. In beiden „angeblich“ besseren Sparvarianten zur Einkommenssicherung wird folgendes deutlich:

  1. Die Sicherheit zur Absicherung der Familie wird durch finanzmathematische Spitzfindigkeiten gefährdet.
  2. Man wird von einer steuerfreien Kapitalauszahlung in eine versteuerte gezwungen.
  3. Der eigentliche Schutz des Einkommens gerät völlig zu Nebensache, welcher aber oberste Priorität haben sollte.
  4. Es werden Sparmöglichkeiten aufgezeigt die vermeidlich suggerieren, dass man geringer sparen müsste als gedacht. Leider ist dies ein Trugschluss, da die Versorgungslücken in allen Bereichen der Sozialsysteme nicht verändert oder geändert werden können.